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Chronik

  • Im Jahre 1893 gründeten einige starke Männer den
     " Friesenheimer- Athletenclub ".
    Die vierzehn Gründer des Vereins waren :
  • Philipp Bauswein, Johann Engel, Otto Fröhlich, Georg Keller, Valentin Krebs, Peter Köhler, Jakob Mühlberger,Eugen Nachbauer, Adam Nilhas, Peter Weinacht, Karl Weiß, Peter Werry, Goswin Wieme und Heinrich Wolf.

Sie ahnten nicht, dass ihr Werk für Jahrzehnte Bestand hat und sich zu einem kraftvollen, allen Stürmen trotzenden Verein entwickelte. Jedoch gab es in dem Verein nicht immer übereinstimmende Meinungen. Dies ging soweit, dass einige Kraftsportler im Jahre 1901 den

" Stemm- und Ring- Club “
gründeten.


Ein Jahr später,1902, folgte sogar der dritte Verein die

" Deutsche Eiche Friesenheim ".

Die Konkurrenz behinderte die Entwicklung der drei Vereine keineswegs -aber vorausblickende Vereinsfunktionäre strebten einen Zusammenschluss der drei Vereine an, der schließlich im Jahre 1919 vollzogen wurde: Unter der Führung von Ludwig Keller war man bereit sich zu einem Verein zusammenzuschließen, der den heutigen Namen

Kraft Sport Club 1893 e.V. Friesenheim
erhielt.

Dieser Club wurde im selben Jahr Mitglied des "Arbeiter-Athleten-Bundes Deutschland". Sportliche Erfolge hatten die Friesenheimer Athleten zu diesem Zeitpunkt längst im In- und Ausland zu verzeichnen. In dieses Bild passt eine Großveranstaltung im Jahre 1929 beim 1.Pfälzischen Arbeitersportfest am 23. Mai im Ebertpark. Nahezu 10 000 Zuschauer waren schier aus dem Häuschen, als die Friesenheimer Ringer einer russischen Auswahlmannschaft bei einer Deutschland-Tournee die einzige Niederlage beibrachten. In diesen erfolgreichen Ringerjahren standen auch die Gewichtheber des KSC Friesenheim im Blickpunkt.

Der zweite Weltkrieg brachte eine Zäsur:

    • 1945  wurde der Verein aufgelöst und Ringen von der französischen Besatzungsmacht in der Pfalz zunächst verboten.
      1946 konnte zusammen mit den heutigen Vereinen SVF Ludwigshafen (Handball) und VfR Friesenheim (Fußball) ein gemeinsamer Sportverein unter dem Namen Sp.V-Friesenheim gegründet werden.
      1949 wurde das 1. Turnier der deutschen Kernmannschaft (Bundesauswahl) in Friesenheim ausgetragen. In diesem Jahr hielt auch der Deutsche Athleten Bundseine Gründerversammlung in Friesenheim ab.
      1950 Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften (Ost und West - Deutschland noch gemeinsam). Etwa 700 Sportler wurden von Friesenheimern privat untergebracht. Die drei Tage, unter freiem Himmel ausgetragenen Meisterschaften, wurde von annähernd 9.000 Zuschauern hinreißend mitverfolgt.
      1951 Der KSC Friesenheim wird wieder eigenständiger Verein.
      1961 Spatenstich und Beginn mit dem Bau der KSC-Halle.
      1966 Erste "Frauenturnstunde" im Ringer-Verein Frauengymnastik.
      1966/67 Mannschaft kämpft in der 1. Bundesliga
      1968 Am 28. Nov. offizielle Gebrauchsabnahme der Athletenhalle.
      1970 Bildung der Kraft Sport Gemeinschaft - Ludwigshafen (KSG - Lu.)
      1973 Am 01. Mai wurde die Badminton Abteilung gegründet.
      1980/81 Erweiterung und Modernisierung der Halle durch die Initiative unseres heutigen Ehrenvorsitzenden Rudolf                        Stricker.
      1996 Die Fitness- und Gymnastik -Gruppe entstand.
      2004 “Fit in den Tag” und Nordic-Walking, Sport am Vormittag
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